Von Kerl bis Geächtet..


Jens' Kinderheit.

Jens Langkniv wurde auf der Heide südlich von Daugbjerg geboren. Er wuchs als Vaterlos auf. Er blieb, nach die damalige Zeit, gross und stark. Er lebte davon auf Jagd zu gehen in die Wälder, obwohl das ganz verboten war für gewöhnliche Menschen. Jens wurde schnell für seine furchterregene Messer gekannt. Das Messer die später ihm seine Beiname "Langkniv" gab. Er hatte ein Schnur, vom Pferdeschwanzhaare geflecht, am Messer angebunden, damit er immer das Messer zurückziehen konnte - damals eine Lautlose und effektive Jagdmethode.



Jens wird gefangen.

Aber zuletzt wurde Jens doch entdeckt, festgenommen und nach Herrenhof geführt. Hier wurde er in Halsketten gesetzt und müsste sich in Belästigung und Gelächtung finden. Aber, stark und Furchtlos als er war, brachte er Nachts von seine Fessel aus und floh - ein Leben gegen die Gesetze konnte beginnen!



Flieht und geht zum Fest.

“Wilkommen und Gottes Friede”. Fest war es, weil der Kalk im neuen Ofen, der dem Pastorat angehörte, gebrannt werden sollte. Die Pfarrerin Claudine wanderte herum und goss fleissig Branntwein in die Bechern. Ihre Mann sass im Pastorat eine Predigt zu schreiben. "Tanzen wir die ganze Nacht bis Morgen?" fragte Jens und Claudine sagte nie nein. Sie sah auch recht gut aus mit ihrer fuchsrote Haar und yppige Brust und wiegende Hüfte. Man sagt sie die ganze Nacht zusammen waren - und sie tantzten nicht die ganze zeit!



Jens und Laura.

Jens hatte schon eine Liebste, Laura, Tochter von Schullehrer Mikkel Vistisen in Sønder Resen. Laura hütete Schäfe auf der Heide am Tag und abends servierte sie in der Schankstube in Sejbæk. Und es geschah inzwischen dass Jens ihre Schafherde vorbeikam... Der Vater von Laura was doch sehr eifrig, das Verhältnis zwischen die Tochter und der unbändige Jens zu beenden. Er plante die Mutter von Jens als Hexe auf dem Feuer zu brennen. 



Jens wird Geächtet.

Ein Tag wo Jens nach Seibæk Kro gegangen war um Laura zu besuchen, sah er ausserhalb der Schankstube ein Wagen. Da lag seine alte Mutter an Hände und Füssen gebunden. Das Wagen war unterwegs nach Viborg, um die Mutter als Hexe zu verurteilen. In der Schankstube sassen Mikkel Vistisen, ein Beamter und der Henker. Jens schlug auf die Tür und ehe jemand etwas gesehen hatten, landete Jens seine lange Messer in der Brust des Beamtes. Nun war Jens einen geächteten Mörder und musste in die grossen Wälder fliehen.
Durch 22 Jahre lebte er im Winter in Daugbjerg Kalkgruber. Der Gutsherr und seine Leute versuchten mehrmals Jens zu fangen, aber er kannte die Grube so gut wie seine eigene Taschen und betrog jemand jedesmal - Der starke Kerl aus der Heide Jütlands war zum geächteten Jens Langkniv geworden.


 

Jens und Christian..


Jens war immer auf die Flucht und auf einem Zeitpunkt floh er weit aus im Moor. Da hatte er einer kleine Insel in bundenlosser Moor gefunden. Diese trockene Fläckchen war im Sommer eine sichere Aufenhaltsort. Keine wagte sich als Pfadfinder durch das Moor zu probieren.
In der Dämmerung hörte Jens einen Schuss ganz nah und wollte untersuchen, wer auf Jagd war. Nach kurzer Zeit erblickte Jens einen prächtigen Reiter. Er war in geschmackvolle und teuer Kleider angezogt und das Geschirr des Pferdes sah auch schön aus.


Jens hilft der König.
“Wer bist du, der sich in meinem Gebiet zu schiessen erlaubt?" fragt Jens mit seiner böse heftige Stimme. " Ich bin deiner König Christian ! Und wer bist du?"
"Ich bin Jens Langkniv" antwortete Jens.
"Aber so bist du doch den verruften Geächtete mit dem langen Messer und ich kann mit friede im Sinn dich töten" sagte der König.
"Ja" antwortete Jens, " Du kannst mich gerne töten, aber du kennst nichts den Weg vom bundenlosen Moor und heraus....."
Der König probierte mehrmals herauszufinden, aber einsah, dass er nicht den Weg finden konnte. - Überall wo er kam war nur tiefes Wasser.
"Ich kann dir gerne helfen herauszukommen, aber der Preis ist Gnade für meine alte Mutter, die eben als Hexe angeklagt ist" sagt Jens und der König einwilligte.


Jens ist Zurück als Geächtet.

Jens Langkniv war ständig Geächtet, aber kurz zu Gnade angenommen, weil er mit den dänische Soldaten und örtliche Bauern gegen die Miettruppen zusammenkämpfte. Diese aus dem Süden angekommene waren hier im verbindung mit den 30 jahres Krieg.

Nach dem Krieg ernährte sich Jens, wie früher, mit Diebstahl von Handelsleute. Die Beute teilte er mit den örtlichen Bauern, denen dafür ihre Hände über Jens haltete und auch ihm vielmals versteckte, wenn jemand ihm festzunehmen versuchte.
Er lebte ganz wie Robin Hood! Er stahl vom Reiche ind teilte mit Armen.
 

Der Käpitän findet Jens…


Nach ein rastloses Leben als Geächtet Wilddieb und Räuber, begegnete Jens seinem Schicksal in Vridsted Pfarrhaus. Käpitän Niels Munk aus Rosborg war einen Rechtschaffene Mann. Er hatte eben dieser Herbst ein Spurhund angeschafft und mit einigen Soldaten hatte er sich beschlossen, dass das "Spiel" mit Jens aufhören musste. Jens wusste selbstverständig dass der Kapitän ein Hund hatte und auch dass der Kapitän eine Tagungsordnung hatte, wo nur die Name von Jens geschrieben war. Dafür kam es auch nicht als eine Überraschung, wenn Jens einen Tag unterwegs in der Heide das kleine Jagdgesellschaft erblickte. Jens laufte sehr schnell nach ost Vridsted Dorf herum, und stütze an seinem treuen Freund, der Pfarrer Christian Paaske.
" Nah,.. kommst du nun Jens?" fragte der Pfarrer.
"Heute geht es um Leben oder Tot" antwortete Jens mit einem Kopfbewegung gegen den Hofplatz.
"Sie suchen wohl mich - aber reiten wohl weiter"
"Soll ich dir verstecken?" fragte der Pfaffer, aber Jens antwortete "Nein, ich habe mich genug versteckt. Ich will gerne meinen Sünder beichten!"
Pfaffer Påske ziehte seinen Ornat an und machte sich bereit Jens das Sakrament des Alters zu reichen. Zur selben Zeit drangen Kapitän Munk und seiner Soldaten in die Stube des Pfarres... mit gespannte Karabinerhähne.


Jens' Tot.

”Ihr macht wohl diese Beichte etwas lang" sagte der Kapitän höhnisch.
Der Pfarrer gab doch ruhig Brot und Wein zu Jens, legte die Hand auf Jens' Kopf und sagte:" Nun sind wir quitt, Jens Langkniv!"
"Endlich griff mir zu" sagte Jens und wurfte mit voller Kraft seine verrufte Messer in die Tütbalken über den Kopf der Kapitän.
Gleichzeitig ertönnte einer Krach und eine Kugelregen bohrten sich durch das Herz von Jens.
Der Kapitän wünschte gern das Messer von Jens als Souvenir mit nach Hause zu nehmen, aber es sass so gut fest, dass er aufgeben musste.
Das Messer wurde im Balken gesitzen bis Pfarrhaus 200 Jahre später verbrannte. 


Jens' letzte Ruhestätte.

Als Geächtet konnte Jens nich auf der Friedhof begrabt werden, aber wurde nordlich ausserhalb der Friedhof begrabt. Diese Geschichte kann man nich bestätigen, aber später, wenn die Kirsche erweitert war, hat man Knochen von einem grossen Mann gefunden, die vielleicht Jens Langkniv gehörte, Diese Knochen wurde später am Friedhof begräbt und damit fand eine die grösste Gestalte vom ältesten Mittelalter Dänemarks endlich Friede.



 

Die heimliche Zeichen.

Zigeuner, Geächtete und Räuber hatten ihrer eigene sprache. Dann konnte ihre Verkehr nicht von anderen entdeckt werden. Bei Hilfe von Sinnbilder die in Bäume, Balken und Backstein geschnitz wurden. Sogar auf Papier geschrieben.
Diese Mitteilung waren als Warnungen gebraucht gegen bissige Hunde und böse Bauern. Auch verwendet als Wink für freundlichen Bauern, die gerne Almosen, Essen oder Unterkunft geben wollen.


Unsere heimliche Zeichen.

Daugbjerg Kalkgruber hat die alte Zeichen für Kalk als Logo und nur das Messer von Jens hinzugefügt.

Im Besuchcenter gibt es eine Informationstafel über den verschiedene Zeichen.
Wo Sie uns finden Nehmen Sie Ihre Familie auf einer Reise.